Bentley wird seine Produktpalette mit mehreren neuen Modellen ausweiten, wie GTspirit jüngst in einem Gespräch mit dem Markenchef Wolfgang Dürheimer erfuhr. Zu den Prioritäten gehört dabei die Elektrifizerung.

Es könne sogar vollelektrische Modelle geben, so Dürheimer. Doch zuvor werde es Plug-In-Hybride auf Basis der dritten Generation des Continental GT und des Bentayga geben.

Bentley denkt intensiv über weitere Karosseriederivate existierender Modelle nach. Eines davon ist ein coupéhafter Viertürer auf Basis des neuen Continental GT, der auf die Modellbezeichnung Continental R hören könnte. Im Portefeuille der Marke ist durchaus Raum für so ein Modell, nachdem sich der Flying Spur in seiner zweiten Modellgeneration von seiner technischen Basis, dem Continental GT, deutlich nach oben abgesetzt hat.

Es dürfte auch ein Derivat des Luxus-SUV Bentayga geben – entweder eine verlängerte Version oder ein Modell mit coupéhafter Dachlinie.

Mulliner wird aufgewertet

Bedeutend wachsen wird die Rolle der Nobeldivision Mulliner, die sich auf Sonderwünsche und Unikate spezialisiert hat. Unter der Führung von Bentley-Chefdesigner Stefan Sielaff ist sie auf Wachstumskurs und wird unter anderen 20 bis 50 Einheiten eines großen Cabriolets auf Basis des Mulsanne bauen. Dürheimer bestätigt: „Wir haben schon einige feste Bestellungen“.

Dürheimer führt neben Bentley auch die Marke Bugatti – und über die Entwicklung dort ist er hochzufrieden: Der Supersportwagen Chiron, der insgesamt sechs Jahre lang gebaut werden soll, ist bereits auf vier Jahre hin ausverkauft. Dürheimer hatte bei der Entwicklung des Chiron die Piëchsche Vorgabe von „einem Megawatt Leistung“ nach oben korrigiert: Auf 1500 PS.

Wie es nach dem Chiron weitergeht, ist noch offen: Man werde 2018 verschiedene Konzepte bewerten und 2019 eine Entscheidung fällen, so Dürheimer. Ein Elektro-Sportwagen sei dabei eine Option, aber keineswegs sicher.

Zu den anderen Konzepten gehören nach Informationen von GTspirit sowohl ein extrem agiles „McLaren-Killer“ mit V8-Mittelmotor sowie ein Viertürer mit W16-Frontmotor nach dem Vorbild der Studie Bugatti Galibier. Zuvor dürfte der Chiron noch in einer leistungsgesteigerten Variante sowie als Targaversion mit T-förmigem Dachsteg auf den Markt kommen.


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