Mehr als 1000 PS aus einem 1,6-Liter-V6 und vier Elektromotoren, ein automatisiertes 8-Gang-Schaltgetriebe, von 0 auf 200 km/h in weniger als 6 Sekunden und über 350 km/h Spitze: Das kommt dabei heraus, wenn die Ingenieure in Affalterbach sich vornehmen, Formel-1-Technik direkt auf die Straße zu bringen. Das Mercedes-AMG Project One dürfte in Sachen Fahrdynamk fast alles übertreffen, was bislang auf die Straße gekommen ist.

Zwei der vier Elektromotoren sitzen an den Vorderrädern, einer an der Kurbelwelle und einer macht dem Single-Turbo Beine: Für dieses „Hypercar“ gibt es außerhalb des Rennsports eigentlich kein Vorbild. Der kleine V6 dreht bis zu 11000 Touren – auch das ist rennmäßig. Auf das akustische Erlebnis darf man gespannt sein. Und das Ansprechverhalten sei noch spontaner als ein V8-Saugmotor.

Das Fahrverhalten wird sich durch kaum zu übertreffende Agilität auszeichnen; dafür sorgen nicht zuletzt die zwei E-Motoren an der Vorderachse, mit dem sich das Drehmoment entsprechend verteilen lässt. Das elektrische Antriebssystem arbeitet mit 800 Volt Spannung.

Echtes Formel-1-Flair

Als Fahrgastzelle fungiert ein Kohlefaser-Monocoque, die Formensprache ist von der Formel 1 inspiriert. Chefdesigner Gorden Wagener spricht von einem „Meilenstein im Design.“ Innen gibt sich der Mercedes-AMG Project One äußerst futuristisch – mit zwei freistehenden 10-Zoll-Bildschirmen, Echtmetall-Dekor und einem von der Formel 1 inspirierten Lenkrad, das oben und unten abgeflacht ist.

Mercedes-AMG Project ONE Hypercar IAA 2017

Für Formel-1-Flair sorgt außerdem die Lackierung, die sich an die Rennwagen des Mercedes-AMG-Petronas-Teams anlehnt. Und die Sitze aus schwarzem Mikrofaservlies sorgen für eine rutschfeste Fixierung von Fahrer und Beifahrer.

Kurz vor Start der Kleinserie steht dem Kauf eines Mercedes-AMG Project One dann nur noch der Kaufpreis entgegen. Pro Fahrzeug wechseln mindestens 2,275 Millionen Euro den Besitzer. Plus Mehrwertsteuer.


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