Er ist kaum über Japan hinausgekommen: Der Toyota Century, jene Prestige-Limousine, die seit nunmehr 50 Jahren auf dem japanischen Heimatmarkt angeboten wird. Das Design hat sich über die Jahrzehnte kaum verändert, und die erste Generation blieb über 30 Jahre mit wenigen Änderungen in Produktion. Für Vortrieb sorgten V8-Maschinen.

1997 debütierte die zweite Modellgeneration, charakterisiert durch einen in geringen Stückzahlen gebauten V12-Motor. 2016 endete die Produktion, und es wurde geunkt, dass es keinen Nachfolger für die konservativ gezeichnete Spitzen-Limousine geben würde.

Elektro statt Zwölfzylinder

Doch jetzt lanciert Toyota zur Automesse in Tokio eine dritte Modellgeneration, die – wie die Vorgängermodelle – allenfalls als Diplomatenfahrzeug über Japan hinauskommen dürfte. Das neue Modell ist länger, breiter und höher als der Vorgänger, und es wirkt aufrechter und vielleicht etwas weniger elegant. Im Innenraum dominieren edle Hölzer und Stoffe, doch unter der Haube arbeitet anstatt des ehrwürdigen V12-Aggregats nunmehr ein Hybridantrieb auf Basis eines profaneren V8-Motors. Ein Elektromotor will die fehlenden Zylinder kompensieren.

Die Hauptkonkurrenten des Toyota Century, der Nissan President und der Mitsubishi Debonair, sind längst aus dem Programm gefallen. Umso erfreulicher, dass Toyota dieser höchst individuellen Fahrzeugklasse treu bleibt.


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QuelleToyota
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