Er basiert auf dem GLC, ist jedoch länger, sauberer und reduzierter gezeichnet: Der vollelektrische Mercedes-Benz EQC, hier bei letzten Abstimmungsfahrten in Nordschweden.

Mercedes-Benz ECQ 400

Die Frontpartie wird von einem neu interpretierten Mercedes-Grill und einer horizontalen Lichtleiste geprägt. Das bietet sonst niemand.

Mercedes-Benz ECQ 400

Die Heckschürze bemüht sich, die beträchtliche Höhe zu kaschieren. Beim optionalen AMG-Paket funktioniert das besser. Schön: Auch am Heck horizontale Betonung.

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Innen finden sich zwar Elemente vom GLC, die Instrumentierung repräsentiert jedoch die neueste MBUX-Generation und ist viel moderner ausgeprägt. Eindrucksvoll: Der gefräste Metallzierat, Ausströmer in rosengold und die schimmernde Oberfläche der Armaturentafel.

Mercedes-Benz ECQ 400

Kleine Defizite: Es gibt kein Panoramadach und keinen rahmenlosen Rückspiegel. Und die Instrumentengraphik könnte futuristischer sein. Ein deutlich wahrnehmbarer, künstlich erzeugter Klang fehlt uns ebenfalls.

Mercedes-Benz ECQ 400

Mit 408 PS aus zwei Asynchronmotoren, die einstufig auf alle vier Räder übertragen werden, spurtet der EQC in nur 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der vordere Motor liefert bei niedriger und mittlerer Last effizienten Vortrieb, der Heckmotor liefert Hochleistung.

Mercedes-Benz ECQ 400

Die Spitze von lediglich 180 km/h enttäuscht. Doch wenn Daimler den Antrieb länger übersetzt hätte, wäre die Beschleunigung im unteren Bereich weniger eindrucksvoll.

Mercedes-Benz ECQ 400

Der EQC ist für Schnelladen ausgelegt, lange Strecken erfordern dennoch Planung und Zeit. Die Nachteile des Elektroautos wiegen nach wie vor schwer.

Mercedes-Benz ECQ 400

Fahrwerk und Antrieb ermöglichen herzhaftes Driften. Die Steuerung ist feinnervig, der Fahrspaß groß. Wer es darauf angelegt, kann “Donuts” auf die Straße zeichnen.

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Mit nur 13 Zentimetern Bodenfreiheit ist der EQC kein Geländefahrzeug. Daimler hat im Interesse von Kosten und Gewicht auf eine höhenverstellbare Luftfederung verzichtet.

Mercedes-Benz ECQ 400

Zum Marktstart kommt die Baureihe als EQC 400, es soll jedoch ein EQC 300 nachgereicht werden – mit geringerer Reichweite und günstigerem Preis. Auch er soll 180 km/h laufen.

Mercedes-Benz ECQ 400

Mitte 2019 kommt der Mercedes-Benz EQC 400 auf den Markt – zu Preisen ab ca. 80 000 Euro. Heftige Konkurrenz gibt es in Form von Audi e-tron und Jaguar I-Pace – letzterer ist Deutsches Auto des Jahres 2019.


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QuelleDaimler
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