Nach acht Jahren Bauzeit bekommt der ikonische Range Rover Evoque einen Nachfolger. Doch das dürfte vielen Betrachtern erst auf den zweiten Blick auffallen: Die Formensprache blieb so gut wie unverändert, im Grunde wurde der Evoque nur geglättet. Die Scheinwerfer und Rückleuchten sind schmaler geworden, Länge (437 cm) und Breite (190 cm) blieben bei 2 cm mehr Radstand unverändert, allerdings ist der Evoque 5 cm höher geworden (jetzt 165 cm). Das sorgt für ein besseres Raumgefühl in diesem bisher etwas beengt wirkenden SUV.

Der Innenraum präsentiert sich hochmodern, mit berührungsempfindlicher Mittelkonsole und einer Reihe innovativer Stoffe und Materialien. “Wir haben neue Materialien entworfen und entwickelt, um verschiedene technische Attribute darzustellen”, sagt Interieur-Designerin Amy Frascella und spricht von “einem unserer modernsten und progressivsten Fahrzeuge überhaupt”.

Dazu gehören auch Innovationen wie ein Rückspiegel, in den sich Bilder aus der rückwärtigen Kamera einspielen lassen – falls der Kofferraum bis zum Dachhimmel beladen wurde. Und auch nach vorne herrscht freier Blick – dank einem Kamerasystem namens “Ground View”, der den Vorderwagen gleichsam verschwinden läßt.

Von 150 bis 300 PS

Land Rover verbaut ein hochmodernes Motorenprogramm: Bis auf den Einstiegs-Diesel mit 150 PS, der über ein manuelles Getriebe die Vorderräder antreibt, verfügen alle Varianten (Dieselmotoren mit 180 und 240 PS, Ottomotoren mit 200, 250 und 300 PS) über Allradantrieb, Automatikgetriebe und eine Mild-Hybridisierung. Das klingt modern, bezeichnenderweise ist aber die Einstiegsmotorisierung das sparsamste und emissionsärmste Modell. Land Rover verspricht, einen Plug-In-Hybriden sowie Dreizylindermotoren nachzuschieben.

Der neue Range Rover Evoque wird nur noch als Fünftürer gebaut: Das dreitürige Coupé verschwindet ebenso aus dem Modellprogramm wie das zweitürige Cabriolet. Den Wegfall der offenen Variante werden Ästheten kaum bedauern, und die fünftürige Variante wirkt mit ihren bündigen Türgriffen so glatt, daß sich auch der Verlust des Dreitürers verschmerzen läßt.

Die Preise für den neuen Evoque beginnen bei 37 350 Euro, vollausgestattet und mit einem der stärkeren Motoren läßt sich auch der doppelte Betrag erreichen. Die Konkurrenz ist stark: Sie hört auf die Bezeichnung Audi Q3, BMW X2 und Jaguar E-Pace.


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